Stellungnahme zur aktuellen Situation der Weekend Brothers
05.2.13 - aktuell
Wir, die Weekend Brothers – Ultras Wolfsburg, stellen bis auf weiteres sämtliche Aktivitäten ein. Unterschiedliche interne und externe Entwicklungen und Ereignisse haben uns zu diesem Schritt bewegt. Durch den Austritt führender und auch Gründungsmitglieder sind Lücken entstanden, die man nicht einfach füllen kann. Dazu kommt, dass wir innerhalb der Gruppe mit einem spürbaren Generationswechsel konfrontiert sind. Und es zu viele unterschiedliche Auffassungen von Ultra gibt. Wir haben es verpasst, die verschiedenen Meinungen und Positionen miteinander zu diskutieren und ein gemeinsames Verständnis als Grundlage für unsere Gruppe zu finden. Derzeit werden wir unserem eigenen Anspruch schlichtweg nicht gerecht und haben uns für eine interne Findungsphase statt weiteres 0815 entschieden. Dazu kommt, dass unsere Arbeit weder innerhalb der Fanszene, noch vom Verein anerkannt wurde. Stattdessen wurde besonders seitens des Vereins in den letzten Jahren stets gegen uns gearbeitet. Die Repressalien der letzten Saison sind dabei nur die Spitze.

Alles, was wir in den Jahren für unseren VfL und die gesamte Fanszene Wolfsburg geleistet haben, haben wir aus voller Überzeugung für unseren Verein getan. Wir nehmen uns diese Auszeit auf unbestimmte Zeit. Dabei werden wir die Spiele aber nicht boykottieren, sondern jeder einzelne von uns wird unsere Mannschaft Spiel für Spiel bedingungslos unterstützen.

Das bislang gesammelte Geld für die 15-Jahres Choreo wird ebenso wie die Mikrophone für die Megaphonanlage der Fanbetreuung übergeben.

Weekend Brothers - Ultras Wolfsburg

18. Spieltag: VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart
22.1.13 - aktuell, Pics
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Rückrundenstart
19.1.13 - aktuell
Bevor die Rückrunde mit dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart startet, möchten wir kurz und knapp Stellung zu unserem weiteren Vorgehen bezüglich der organisierten Stimmung im Stadion beziehen.

Nachdem sich etliche Fanszenen unter dem Kampagnennamen „12:12“ zusammengefunden und für einen gemeinsamen Stimmungsboykott über drei Spieltage entschlossen haben, wurde das DFL-Papier „Sicheres Stadionerlebnis“ trotz aller Proteste beschlossen. Wenn auch in abgeschwächter Form, dieser Beschluss ist aus unserer Sicht ein grober Fehler der DFL, des DFB und der Proficlubs, die für das Papier gestimmt haben. Wir verurteilen diese populistische Vorgehensweise aufs Schärfste. Die deutschen Stadien sind sicher, daran gibt es keinen Zweifel. Aufgrund dieser Fehleinschätzung, die sich langfristig negativ auf die Fankultur auswirken wird, konnten wir beim Ligaspiel gegen Frankfurt und ebenso beim Pokalspiel gegen Leverkusen nicht zur normalen Tagesordnung übergehen und die Stimmung in der Kurve organisieren. Das Papier wurde am Mittwoch den 12.12.2012 entschieden – der VfL spielte schon am folgenden Samstag gegen Frankfurt. Wegen des engen Zeitplans war es für uns nicht möglich, unser Verhalten entsprechend zu kommunizieren und die gesamte Nordkurve darüber zu informieren. Hinzu kam die Enttäuschung unsererseits gegenüber den Vereinsangestellten, welche sich durch die Verbände und die Politik einschüchtern ließen und das Sicherheitspapier letztendlich unreflektiert und unmündig unterzeichnet haben. Zu dem Zeitpunkt fiel es allgemein schwer, die Folgen des Beschlusses abzuschätzen. Zum jetzigen Stand haben sich die Geschehnisse relativiert, sodass wir es nicht mehr als effektiv und notwendig erachten, auf die organisierte Stimmung zu verzichten. Klar ist, dass wir das Verhalten der Verbände und Vereine in Bezug auf die Fankultur weiterhin kritisch beobachten, hinterfragen und entsprechend reagieren werden.

Somit werden wir beim Heimspiel gegen den VfB zum „Alltag“ zurückkehren, um die Mannschaft gemeinsam mit dem Rest der Kurve lautstark zu unterstützen.

Weekend Brothers – Ultras Wolfsburg

Zur aktuellen Situation
18.12.12 - aktuell

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16. Spieltag: Dortmund - VfL Wolfsburg
11.12.12 - aktuell
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